Vom “Dialog” zum “Dawalog”…
“Oh IHR Menschen! Wahrlich, wir haben euch aus einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen und wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr euch einander KENNENLERNEND VERSTEHT”(49:13)
Wenn über “Wissen” gesprochen wird, werden im arabischen gelegentlich die Wörter “Ilm” und “Irfan” benutzt.
Bei “Ilm” sprechen wir allgemein und insgesamt von “…Wissen..” .
Kommt jedoch “Irfan” ins Spiel, ist damit “…tiefgründiges, bedachtes(bedächtiges), verstandenes Wissen…” gemeint.
In dem Sinne wäre ein “Arif” der jenige, der tiefgründig und tiefsinnig über eine Sache bescheid weiss und dieses Wissen durch nachdenken, überlegen, erwägen und Besinnung verstanden hat.
In der Ayet oben wird am Ende gesagt “…Li ta´arrafu…”, was hier mit “..auf dass ihr euch kennenlernend versteht..” übersetzt wurde, da “..ta´arrafu..” den selben Wortstamm wie “Irfan”(A-R-F) hat.
Das heißt, dass Allah subhane ve taala von uns will, dass wir Menschen uns gegenseitig kennenlernen und zu verstehen versuchen.
Die Botschaft ist für mich deutlich:
“Oh Menschen, öffnet eure Herzen und gibt euch einander die Schlüssel der Paläste eurer Herzen, auf dass ihr euch gegenseitig gesund erreichen und verständigen könnt.
Alles andere wird bei euch zu Missverständnissen und Distanzierungen führen, die euch nicht weiter bringen werden, sondern genau so wie sie euch von einander entfernen, euch genau so von der Wahrheit entfernen werden.”
Heute wird immer wieder über den sogenannten “Dialog” zwischen den Religionen/Menschen geredet wird.
Was bedeutet denn überhaupt “Dialog”?
“Dialog” kommt vom altgriechichen und soll wörtlich “…sich unterhalten, sich unterreden…” bedeuten. Also ein zwischen zwei oder mehreren Personen geführtes Gespräch.
Einige Muslime kritisieren diese Vorangehensweise, wogegen jedoch einige diese befürworten.
Der “Dialog” sollte nicht einfach “leer” kritisiert, doch auch nicht einfach “leer” akzeptiert werden.
Was wird unter einem “Dialog” verstanden sollte die eigentliche Frage sein.
Wie füllen wir den Inhalt dieses Begriffes und wie sieht die Umsetzung dieses Begriffes aus?
Machen wir dazu erst mal folgende Feststellung: Für die Muslime MUSS der “Dialog” eigentlich als ein “Dawalog” verstanden werden.
Nun stellt sich die Frage, was ein “Dawalog” ist
“Dawa” kommt vom arabischen und bedeutet wörtlich “..Aufruf..”.
Die islamische Definition dieses Begriffes ist, “..der Aufruf und die Einladung der Menschen zum Islam, mittels verständlichen Beweisen und Argumenten, die die Richtigkeit dieses Lebenssystems bestätigen, was jedoch auf eine gute,”islamische” Metode erfolgen sollte..”
Jetzt werden direkt schon einige “Aufschreien” und sagen, dass dies falsch ist und dass es so etwas im Islam garnicht gäbe.
Sie behaupten, dass “Dawa” nur darin besteht, dass man seine Religion richtig auslebt und ein Vorbild für die Menschen ist.
Dagegen haben wir ja nichts, doch ist dies nur die eine Seite des Groschens.
Legen wir alles auf Seite und schauen uns den Kuran und das Leben des Propheten friede und segen auf ihm an, könnten wir eigentlich ein objektives Urteil über diese Sache entnehmen.
Schauen wir uns einige Ayet´s an, die Beweisen, dass diese “Dawa” auch eine unserer Pflichten ist.
Wie wir wissen, war der Prophet friede auf ihm schon vor dem Prophetentum ein guter und frommer Mensch. Er gehörte damals der Gruppe der “Hanifen” an, genauso wie z.b. sein bester Freund Ebu Bekir. Diese Gruppe hat nur an den einen Gott Allah subhane ve taala geglaubt und ihm auch keine Partner beigesellt.
Sie haben nicht, wie andere “Allahgläubige” von damals Götzen angebetet und sie um Hilfe/Fürsprache gebittet.
Genau so sehen wir, dass sie gegen Ungerechtigkeiten und Schändlichkeiten waren.
Der Prophet friede auf ihm war die Spitze dieser Menschengruppe und wurde damals schon wegen seinen guten Charakter und Benehmen von der Gesellschaft in der er lebte als “El-Emin”, also “der Vertrauenswürdigste” bezeichnet.
Doch die Kraft dieser “Hanifen” und ihre Lebensstile war zu individuell und unvollkommen und wurde nicht systematisch an die Gesellschaft getragen.
Unser geliebter Prophet, Freund und Helfer Muhammed konnte diesen verbreiteten Polytheismus und all die Ungerechtigkeiten, die von der Gesellschaft aus systematisch “gepredigt” und unterstützt wurden nicht mehr aushalten und distanzierte sich immer mehr “nach einer Lösung suchend” mit Schmerzen und Wehen” von dieser Gesellschaft.
Die Lösung und das Ende dieser Wehen war die “Geburt des Kuran´s” und somit die Wiederbelebung des Islam´s.
“Oh du (in einsamer und alleiniger Frömmigkeit in Decken) Bedeckter (Mensch) !Steh auf(bewege dich) und WARNE(, also sage dich nun mehr von dieser Einsamkeit los und richte diese Frömmigkeit und Gerechtigkeit göttlichen Ursprungs “warnend” in der Gesellschaft auf..”(74:1-2)
Wenn wir auf unser Thema zurück kommen sollten, sehen wir hier einen ganz klaren Befehl die Botschaft Gottes an die Menschen weiter zu leiten.
Schauen wir uns noch eine Ayet an:
“RUFE(ein Befehl!) zum Weg deines Herrn(also zum Islam/zur göttlichen Erziehung) mit Weisheit und schöner Ermahnung auf, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist; und Er kennt am besten jene, die rechtgeleitet sind.”(16:125)
Wieder ein eindeutiger Befehl an die Muslime.
Wurden diese Ayet´s etwa vergessen oder werden sie bewusst versteckt? Allahu Alim…
Hier müssen wir natürlich noch über den Ahlak des “Dawalogs” reden.
1. “So ermahne! Siehe du bist NUR ein WARNER; Du bist kein Polizist(Wächter) für sie.”(88:21-22)
Unsere Anliegen sollte nur sein die Menschen zu warnen, zu erinnern und ihnen über diese Sache “richtig” zu informieren. Doch hat Allah subhane ve taala uns nicht die Aufgabe gegeben, dass wir in die Rolle von Polizisten schlüpfen, indem wir Menschen zu dieser Sache zwingen oder ihnen etwas versuchen aufzuzwingen.
Sondern auf menschliche, brüderliche Weise und in einer Metodik der Barmherzigkeit.
Hier sehen wir 2 extreme Fehler.
a) Die Einen scheicheln nur rum, wollen angeblich den Islam “schön” darstellen und reden bei einigen Dingen weit an der Wahrheit vorbei . Subhanallah, sage ich nur. Der Islam ist “schön”. Meine Geschwister, was ihr macht ist nicht “schön”.
Bei solch einer Verhaltensweise ist man entweder unwissend, hat selber Komplexe oder es wird an den eigenen Werten gezweifelt, von denen man behauptet, dass sie richtig sind.
Deshalb sehen wir leider oft(?) , dass in den Moscheen bei Besuchen oder beim “Tag der offenen Tür” NUR Tee getrunken, Weinblätter und türkische Pizza gegessen wird.
Als Bonus gibt es dann noch eine Führung in der Moschee, bei der beschrieben wird von wo der Teppich her kam und was für eine Bedeutung einige Objekte in der Moschee haben.(Man muss zugeben, dass auch oft komischer Weise meistens NUR über Ausländer(Türken) und Integration gesprochen wird…)
Das ist alles sehr schön und gut, doch muss auch das erfolgen, was wir versucht haben oben zu schildern.
b) Die anderen sind die so genannten “Extremen” Dawamacher. Bei diesen Geschwistern sieht man, dass sie nicht den Grundsatz anwenden, der in der Sure 16 Ayet 128 “..mit Weisheit(Hikme) und schöner Ermahnung..” beschrieben wird.
Nur andere fertig machen bringt uns auch nicht weiter und ist keine angemessene “Dawa”, denn dies lässt den Ansprechpartner sofort ablocken:“Ihr seit so und so und macht das und das, also werdet so damit ihr so und so werdet…”
Solche Vorangehensweisen werden uns auch nicht weiter helfen.
Allah subhane ve taala gibt uns dafür im Kuran ein sehr schönes Beispiel. Was für eine Typ von Mensch hätte es garnicht verdient, dass man sie mit Barmherzigkeit behandelt?
Uns würden direkt Tyrannen und Mörder einfallen oder? Allah subhane ve taala setzt diese Denkweise wieder mal “Knock-out” und gibt uns das Beispiel vom Pharao:
“..Geht beide(Musa und Harun) zu Pharao. Siehe, er hat jegliche Grenzen durchbrochen. Doch redet mit ihm auf eine freundliche(und angenehme)* Art und Weise. Auf dass, er vielleicht (endlich mal) nachdenkt oder erfürchtig(mir gegenüber) wird…”(20:43-44)
Wer könnte schlimmere Taten verrichten als solche Menschen?
Doch trotzdem kommt ein eindeutiger Befehl, der von ihnen verlangt sich zu sammeln und trotz allem den “Dawalog” auf freundliche und nette Weise zu führen.
Genau so müssen wir versuchen diese Grenzen einzuhalten…
Kommen wir zum zweiten wichtigen Punkt des Ahlak´s des Dawaloges.
2. “Darum ermahne denn; gewiß, Ermahnung frommt(nützt). Der der (Allah) fürchtet, wird (sie schon) beachten…”(87:9-10)
Unsere Aufgabe ist es zu warnen und zu ermahnen, ohne dabei auf die Person des Ansprechpartner´s zu achten.
(Natürlich im Sinne von “bei dem ja, bei dem nein”)
Wir können nicht wissen wer Allah subhane ve taala im Verborgenen/im Herzen fürchtet oder wer ihn fürchten/beachten wird.
Deshalb ist die Aufgabe zu warnen und das biiznilleh bis zum letzten Atemzug.
Der Prophet muss dies so aktiv und intensiv gemacht haben, dass Allahu taala sogar sagte:
“(Oh mein Resul!)..Du ZERSCHMETTERST dich gerade zu selbst zu Tode, (nur) weil sie nicht (die Wahrheit dieser Botschaft) bestätigen**…”(26:3)
Vor allem wissen wir aus dem Leben des Propheten, dass er seinen Onkel Ebu Talib sehr liebte.
Schon vor dem Prophetentum hatten sie eine sehr gute Beziehung, was sich mit der Offenbarung nicht änderte.
Im Gegenteil sie blieb immer noch mit großer Liebe erhalten.
Sein Onkel liebte ihn auch sehr, doch bestätigte er nicht, die Wahrheit dieser Botschaft.
Deshalb sehen wir im Kuran auch solche Aussagen:
“Garantiert kannst du nicht den den Weg weisen, den du LIEBST, sondern Allah leitet recht, wen Er will. Und er kennt (sowieso) am besten diejenigen, welche die Führung annehmen…”(28:56)
Ein lieber Mensch wie der Onkel des Propheten Ebu Talib, der ihn beschützt und behütet hat, nahm den Islam nicht an.
Auf der anderen Seite sehen wir Menschen, die vorher Feinde des Islam´s waren, doch den Islam am Ende angenommmen haben.
Das heißt, dass wir dies NICHT wissen können.
Wir hören heute immer wieder Sprüche wie, “..ach aus dem wird sowieso nichts..”, “..den kannst du vergessen..” oder “..der ist so tief gesunken und der macht so viele Sünden, den kann man garnicht mehr retten..”.
Deswegen müssen wir Muslime in diese Sache auch sehr Aufmerksam sein.
Als letztes nehmen wir uns noch drei Ziele für den “Dawalog” vor.
1. Im “Dawalog” sollten die Vorurteile/Missverständnisse der Menschen gegenüber dem Islam/den Muslimen beseitigt werden.
2. Im “Dawalog” sollte der Islam vorgestellt bzw. über den Islam berichtet und somit auch die Stellung der Muslime klargemacht werden. Dabei muss natürlich auf die Dinge geachtet werden, die wir versucht haben oben zu erklären.
3. Im “Dawalog” sollten die Muslime die anderen Menschen, ihre Religionen und Weltanschaungen kennenlernen dürfen, denn genau so wie es gegenüber Muslimen Vorurteile geben kann, kann es auch Vorurteile seitens der Muslime geben, die geräumt und geklärt werden müssen.
Ich danke meinem Herrn und lobpreise ihn…
Möge Allah uns helfen richtige “Dialoge” zu führen und nicht heuchlerische Maskenbälle zu veranstalten…AMIN
Auf ein “gesegnetes” Füreinander und kein “verfluchtes” Gegeneinander…
ALLAHS_Diener114
…ve selam aleykum ve rahmetullahi ve bereketuh…
*Oder “..weiche,sanfte, nette, milde..”
**Oder “..weil sie nicht gläubig werden..”




Salam aleikum Bruder,
ich stimme Dir zu, dass es beim Dialog auch darum gehen muss, den anderen wirklich zu verstehen. Natürlich haben auch Muslime Vorurteile, die hat jeder Mensch, außer wenigen von Allah mit besonderen Fähigkeiten gesegneten Menschen.
Als ehemalige Christin bekomme ich mit, wie oft Andersgläubige mal eben platt abgewertet werden und ihr Glaube völlig falsch verstanden. Damit kommt man nicht auf einer Höhe ins Gespräch. Erst wenn man sich im Verständnis angenähert hat, kann man darüber reden, was man selber nicht überzeugend findet und warum man für den Islam eintritt.
Der Aspekt, dass man durch Führen und Vorleben eines islamischen Lebensstils für den Islam einnehmen kann, ist aber nicht zu vergessen.
Und Du hast recht, dass diejenigen die übertreiben und meinen, sie würden für den Islam werben, wenn sie andere Menschen entwerten, eher das Gegenteil erreichen.
Wobei ich Dir widersprechen möchte, ist die Behauptung, dass Abu Talib kein Muslim gewesen sei. Unter Sunniten eine verbreitete Meinung, die aber erst unter der Herrschaft Muawijas verbreitet wurde, aus politischen Gründen, konnte man doch damit den Vater Alis, a.s. entwerten.
Es gibt reichlich Gegenzeugnisse, u.a. sein Testament, Gedichte die er geschrieben hat,die Fürsprache Muhammeds, s.a.s. für ihn bei Allah, dass seine Frau Muslima war (sie hätte sich sonst scheiden lassen müssen), die ständige Unterstützung für seinen Neffen, die weit über das hinausgeht, was man aus familiären Gründen leistet. Der Tag der Warnung an die Quraisch fand in seinem Haus statt.
Es ist traurig, dass ein Mensch der sich so für den Islam eingesetzt hat, aus politischen Gründen diskreditiert wurde und diese Einstellung heute noch verbreitet wird.
Wa aleikum salam, Meryem
Selam aleykum ve rahmetullahi ve bereketuh…
InsaAllah gehts dir gut meine liebe Schwester…
Erst mal möchte ich dir danken für deinen netten und nützlichen Beitrag…
Würde mich auf mehr Rückmeldung von dir freuen…
Möge Allah subhane ve taala dich beschützen…Amin
In der Sache in der du mir widersprochen hast, muss ich leider dir widersprechen.
Wenn du Muslima schiitischer Richtung bist und diese Meinung vertrittst, respektiere ich deine Meinungsfreiheit…
Elhamdulillah…
Doch nach den von mir bevorzugten Quellen, ist es Tatsache, dass er nicht zum Islam übergetreten ist. In Überlieferungen, die unserer Meinung nach autentisch überliefert(z.b. in Sahih El-Buhari, Sahih El-Muslim usw.) worden sind, wird erwähnt, dass der Prophet Muhammed Frieden und Segen auf ihm, ihn bis zum letzten Atemzug dazu aufgerufen hat, er jedoch nicht bezeugt hat. Darüber gibt es mehrere Überlieferungen in verschiedenen Zusammenhängen, weshalb auch ich in dieser Angelegenheit diese Meinung bevorzuge.
Vallahu Alim…
Ich denke man sollte dieses Thema nicht so ausweiten, dass wir in einen Streit geraten, denn davon hat die Umma schon genug…
Möge Allah subhane ve taala uns helfen und wieder vereinigen…Amin
…ve selam aleykum ve rahmetullahi ve bereketuh…
Salam aleikum Bruder, nein streiten muss man sich nicht, jeder kann ja seinen Verstand benutzen, um die Wahrheit zu erkennen, einige Quellen habe ich ja genannte und selbst Abu ‘Bakr hat es gesagt. Aber das müssen wir in der Tat nicht ausweiten, es gibt ja leider genug Konfliktpunkte, aber die Gemeinsamkeiten sollten uns trotz allem wichtiger sein.
Man kann miteinander diskutieren, aber den Islam zu spalten ist im Interesse unserer Feinde und m.E. stecken die auch hinter so mancher Hetzkampagne, mit denen Muslime gegeneinander aufgebracht werden. So lange wir mit uns beschäftigt sind, machen wir ihnen keine Probleme.
Herzliche Grüße und weiter viel Freude beim bloggen, Wa aleikum salam, Meryem
Selam aleykum ve rahmetullahi ve bereketuh…
InsaAllah gehts dir gut…
Elhamdulillah, dass es Muslime gibt, die so wie du denken….
Möge Allah subhane ve taala uns festigen und uns helfen diese Ayet´s als Umma zu beherzigen…Amin
” Und haltet allesamt(als Gruppe/Team/Einheit/”Umma”) an Allahs Seil fest, und ZERSPLITTERT EUCH NICHT….”(Sure Ali Imran Ayet 103)
“Von denen, die ihre Religion zersplittert haben und zu Parteien/Sekten/Gruppen geworden sind ! – jede Partei/Sekte/Gruppe freut sich über das, was sie selbst hat( und hält ihre Meinung für die Richtige).” (Sure Rum Ayet 32)
“Ihr seid das beste Team(die beste Gemeinschaft), hervorgebracht zum Wohl der Menschheit; ihr gebietet das Gute und verwehrt das Böse und seid fest überzeugt von Allah.” (Sure Ali Imran Ayet 110)
…ve selam aleykum ve rahmetullahi ve bereketuh…